„Eva und Adam“ – FrauenSprache auf den Punkt gebracht!
Alles bestens oder alles beim Alten? Seit Mitte der siebziger Jahre setzen sich Frauen verstärkt mit ihrer „Mutter-! „ Sprache kritisch auseinander. Die Linguistin Luise Pusch unterstützt mit Ihren Veröffentlichungen die sprachschöpferische und sprachpolitische Arbeit der Frauen. Ihre exzellent analysierenden, treffenden und dennoch humorvollen Glossen werden uns zurückblicken, Bestandsaufnahme machen und Visionen spinnen lassen.
Sibylle von der Teck
Der Teckberg am Albtrauf mit seiner vielfältigen Flora und herrlichen Aussichtspunkten ist Schauplatz der Sibyllensage: Die Bevölkerung der Umgebung erlebte eine Zeit des schönsten Glücks. Eines Tages verließ die geheimnisvolle Sibylle aus Ärger über ihre drei missratenen Söhne ihr Felsenschloss. Sie hat uns auf den Feldern die Spuren ihres Wagens hinterlassen. Doch das ist nicht alles! Der Bilder-Vortrag geht auf die Suche nach dieser Sibylle, zeigt auf, welche Rolle sie damals bei den Menschen hatte und verknüpft die Sage mit historischem Hintergrund und altem Kulturgut. Bereichern auch Sie sich an der uralten Frauengeschichte.
Frau Holle - Große Mutter mit Biss Psychologische und mythologische Interpretation
Frau Holle unterstützt ein Mädchen darin, die eigenen inneren Kräfte zu wecken und zu nutzen. Als erwachsene Frau geht sie gestärkt der Zukunft entgegen. Das Märchen wird auf verschiedenen Ebenen „erforscht“: Geschichtlicher Hintergrund, allgemeine psychologische Aussagen, individuelle persönliche Bedeutung für jede Einzelne. Die Große Mutter dient dabei als Modell, unsere eigenen Reifungsprozesse - und die unserer Töchter - zu unterstützen und zu stärken.
Urmütter der Steinzeit - Mysterium des Lebens
Aus Urzeiten haben uns unsere VorfahrInnen unzählige weibliche Darstellungen hinterlassen. Sie drücken tiefe Ehrfurcht und große Wertschätzung dem Leben und der Natur gegenüber aus. Überall auf der Welt finden wir in vielfältigen Formen die Verkörperung dessen, was wir Leben nennen: die Urmutter als Spenderin des Lebens, als Nährende und Todbringende. Anhand verschiedener Darstellungen weiblicher Statuetten aus der Steinzeit schließen wir auf deren kulturelle Bedeutung und auf die Lebensweise der Menschen, die sie geschaffen haben, zurück.
Auf den Spuren des Matriarchats Eindrücke einer Reise in die Dolomiten mit Heide Göttner-Abendroth, Akademie HAGIA
Die Menschen in der Jungsteinzeit haben ihre Spuren hinterlassen. Wir finden - in Felsen eingemeißelt - verschiedene Bilder und Formen z. B. Schälchen und Häuser. „Lesen” wir die 9000 Jahre alten Symbole unvoreingenommen, können wir Spannendes über ihr Weltbild und ihre Lebensweise erfahren. Ich lade Sie zu einer Dia - Reise in die ferne Vergangenheit ein, bei der die Bilder erzählen......
Religion und Erotik Das Hohelied Salomons - matriarchales Hochzeitslied?
Sonst nirgends in der Bibel finden wir solch einen farbigen, erotischen, faszinierenden Text. In der besonderen Art seiner Sprache steht er einzigartig im Kanon der Heiligen Schrift. Wie passt dieser Text in die Bibel? Was ist der ursprüngliche Inhalt und Sinn dieses "uralten" und umstrittenen Liedes, das wie eine Sammlung lose hingeworfener Fragmente wirkt? Ich werde den Fragen nachgehen und anhand des Hohen Liedes versuchen matriarchale Vergangenheit, mit ihrer ganz und gar anderen Einstellung zur Erotik, sichtbar zu machen. Vortrag und Gespräch werden ergänzt durch Phantasiereise und meditativen Tanz, um sich ganzheitlich erlebend der Bedeutung von Erotik vergangener Zeiten zu nähern.
Dem Osterhasen auf der Spur Ursprung und Bedeutung der österlichen Symbolik
In unserer so genannten "aufgeklärten" Weltanschauung scheint der Osterhase nur noch als Mittel zur Süßigkeitenverkaufsförderung zu dienen. Allenfalls taugt er noch für den Kinderglauben. Wir wissen nicht mehr, woher er kommt und warum er zu Ostern gehört. Um dem Geheimnis der österlichen Symbolik näher zu kommen, schauen wir zurück in vorchristliche Zeiten. Durch Vortrag, Gespräch und Ritual erleben wir die uralten Symbole neu und füllen danach unser Osternest "gehaltvoller".
Frau Holle entdecken Workshop für Mütter und deren Töchter im Alter ab 5
Frau Holle unterstützt ein Mädchen dabei, sich zu einer "goldenen" Frau zu entwickeln. Spielerisch begleiten wir das Mädchen auf ihrem Weg zur Frau Holle und nehmen etwas von ihrem Glanz in unseren Alltag mit. Willkommen sind auch Großmütter und Enkelinnen, (Paten-)Tanten und Nichten.
Das Natternkrönlein Workshop für (Groß-) Eltern und deren (Enkel-) Kinder im Alter ab 5
Das wenig bekannte Märchen erzählt von einer Schlange, die ihr Krönlein einem Mädchen schenkt, weil es gut zu ihr war. Als das Mädchen ihr Zuhause verliert, verhilft ihr das Krönlein zu neuem Glück. Statt einer Schlange, vor der wir uns fürchten (müssen), hören wir von einer, die uns helfen kann. Gemeinsam begleiten wir das Mädchen auf ihrem Lebensweg, indem wir die Bilder des Märchens zu uns sprechen und auf verschiedene Weise auf uns wirken lassen. Unsere kreativen Energien können wir beim Malen, Rollenspiel und Tanzen entfalten. So wie das Natternkrönlein dem Mädchen Glück brachte, soll es uns stärken und richtungsweisend sein.